Verlagsschau im Juni 20.18

Jeden Monat erscheinen reihenweise interessante Bücher. Für die Verlagsschau sichte ich grob die Novitäten und stelle eine Auswahl an Titeln zusammen, die mir beim Durchblättern der Verlagsprogramme aufgefallen sind und vielversprechend erscheinen. Und ich erzähle kurz, warum.

Heute gibt es meine Juni-Liste und auf der findet sich von L.A. über Danzig, vom England der 80er bis hin zum britischen Polizei-Krimi und einer toughen Privatdetektiv eine fancy Mischung.

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Kriminell Gelesenes im Mai 20.18

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In seiner Gast-Kolumne »Kriminell Gelesenes« schreibt der Berliner Thriller-Autor Martin Krist hier regelmäßig über seine aktuelle Lektüre. Und auch am Ende dieses Monats zieht er Bilanz. Was war im Mail sein Lieblingsbuch – oder welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?

Dieses Mal mit: Aidan Truhen – Fuck you very much

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Kriminell Gelesenes im Oktober 20.17

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In seiner Gast-Kolumne »Kriminell Gelesenes« stellt der Berliner Autor Martin Krist hier regelmäßig zum Monatsende seine aktuellen Lieblingsbücher vor – oder Bücher, die er lieber nicht gelesen hätte.

Auch am Ende dieses Monats zieht er Bilanz. Was war im Oktober sein Lieblingsbuch – oder welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?

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Lieblingsbücher deutschsprachiger Autoren und Autorinnen

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Ich melde mich heute aus dem Urlaub zurück und das mit einem Beitrag, der inhaltlich mal ein klein wenig anders ist. Zwar sind die Backlist-Beiträge kein Novum, aber diese Liste habe ich mal ohne Überschlafen frei von der Leserbrust weg geschrieben. Im Urlaub überkam mich der Wunsch, mal ein bisschen spontaner zu bloggen, kürzer, mehr Freestyle, weniger nachdenken (hat bei den Besprechungen, die ich seitdem geschrieben und vorbereitet habe nicht geklappt und ist ja eigentlich auch blöd, weniger nachdenken, das führt ja auch zu nix), na eben etwas leichter zu bloggen und dafür war diese Liste heute ein willkommener Anlass. … mehr erfahren

Ken Bruen – London Boulevard

Wenn ein Kriminalroman mit der Entlassung des Protagonisten aus dem Gefängnis beginnt, dann gibt es da fast ausnahmslos auch diesen einen Typen, der vor der Haftanstalt wartet, um den frisch Entlassenen abzuholen. Wahlweise mit Kippen in der Jackentasche, Schnaps im Handschuhfach oder dem nächsten Coup im Kopf. Soll ja Spaß machen.

Und so beginnt auch »London Boulevard« mit der Entlassung von Mitchell, der wegen Körperverletzung drei Jahre abgesessen hat und nun mit den motivierenden Worten des Direktors »Sie kommen wieder.« in die Freiheit entlassen wird. Draußen wartet Norton, eine Art Kumpel, weit entfernt von der dicken Buddy-Nummer, die in anderen Kriminalromanen abläuft, aber eben doch der Mensch, der Mitch nach seiner Haftstrafe in Empfang nimmt. Schnaps hat er natürlich auch dabei. Und Kippen.

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Don Winslow – Savages: Zeit des Zorns

Don Winslow. Mit Schlussszenen hat er es. Da drückt er mit Freude die emotionale Tube, lässt Sentimentalitäten für sich arbeiten. Und es funktioniert. Ich bin wieder dezent hin und weg.

Aber von Anfang an. »Savages – Zeit des Zorns« aus dem Jahr 2010 ist der dreizehnte Roman des us-amerikanischen Autors Don Winslow, dessen Gesamtwerk sich aktuell auf 20 Titel beläuft. Seine jüngste Veröffentlichung erscheint dieser Tage unter dem Titel »Corruption« in deutscher Übersetzung.

Winslow hat ein großes Thema, das immer wiederkehrt, der Drogenkrieg und seine Dynamik, sein Innenleben, seine Auswüchse und seine Auswirkungen. Diese hässliche Welt packt er in schnelle Thriller, die betont leichtfertig erzählt werden, und damit eine ganz eigene Form der Auseinandersetzung und Kritik suchen.

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