S. Craig Zahler – Wie Schatten über totem Land

Ein Western wie auf der Kinoleinwand, so kommt »Wie Schatten über totem Land« von S. Craig Zahler daher und wusste mich damit gleichzeitig zu überraschen und auch richtig gut zu unterhalten.

Sicherlich arbeitet der Roman mit vielen bekannten Elementen, bringt aber gerade zum Ende und mit seiner Hintergrundgeschichte eine Note mit ins Spiel, die durchaus auch auf eine emotionale Schiene setzt und zwischen Schuld, Sühne und Vergeltung einen bildgewaltigen und temporeichen Western präsentiert, der nichts für Mimosen ist.

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Wallace Stroby – Fast ein guter Plan

Fast schade, dass es zu Kriminalromanen so selten Merchandise gibt. Ich wäre die erste, die ein Crissa-Stone-Shirt tragen würde. Ich weiß schon, ein Markt für kriminalliterarische Fanartikel existiert quasi nicht. Die Schnittmenge von Menschen, die Fanartikel kaufen und Menschen, die Hardboiled-Krimis lesen, geht vermutlich gegen Null.

Aber ich sage ja nur, ich würde es tragen. Ein Stoffbeutel wäre auch ok, denke ich. Stoffbeutel sind dieser Tage der neueste Shit. Und auch für kleidungstechnisch eher zurückhaltende Menschen eine Option, nehme ich an.

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Margaret Atwood – Der Report der Magd

»Der Report der Magd« erzählt von einer Zukunft, in der ein totalitäres, religiös-fundamentalistisches Regime den Frauen sämtliche Rechte abgesprochen hat, in der atomare Verseuchung und Krankheiten zur Unfruchtbarkeit der Bevölkerung geführt haben und in der die noch fruchtbaren Frauen dazu verdammt sind zu gebären, für den Erhalt und den Aufbau der Republik Gilead.

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Philip K. Dick – Der dunkle Schirm

Es ist gar nicht so einfach, meine Eindrücke zu Philip K. Dicks Roman »Der dunkle Schirm« mit Worten zu fixieren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich den Roman in all seiner Tiefe durchdrungen habe. Im Zweifel ist die Antwort ein klares Nein. Ich denke, mir fehlte ein Gesamtgefühl für die Thematik, die Zeit und die Umstände, die für den Roman eine wichtige Rolle spielen. Aber dennoch bearbeitet der Roman sein Thema mit einer sehr emotionalen Hingabe, die es mir unmöglich machte, den Roman nicht zu schätzen.

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Ray Bradbury – Fahrenheit 451

»Fahrenheit 451« gehört zu den populärsten Werken im Bereich der dystopischen Literatur. Und doch vermochte es mich nicht so zu begeistern, wie man es angesichts seines Stellenwertes erwarten könnte. Ich fand den Roman keineswegs unanregend, im Gegenteil, inhaltlich hat er es mir sehr angetan. Nur das Erzählerische, die Umsetzung der ansich sehr großartigen Grundidee, damit konnte mich Ray Bradbury nicht so richtig begeistern.

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Ed Brubaker, Sean Phillips und Elizabeth Breitweiser – Kill or be killed #1

»Kill or be killed« startet mit einer Eröffnungssequenz, in der sich ein vermummter Mann quer durch ein Hochhaus ballert, während er nebenbei aus dem Off über die Übel der Welt schimpft. Böse Konzerne, Terroristen, Rassismus in den Polizeibehörden, psychopathische Regierungschefs, kurzum die Welt ist schlecht, alles hoffnungslos und keiner macht etwas. Außer er, Dylan, er tötet böse Menschen. Heureka.

Jetzt ist aber nicht alles Edelmut was glänzt und so tötet Dylan erstmal vor allem aus einem Grund: Um nicht selbst zu sterben. Und da wird es spannend.

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