Ross Macdonald – Schwarzgeld

Geld allein macht nicht glücklich, seine Abwesenheit bereitet bisweilen aber auch Probleme. Und so dreht sich in Ross Macdonalds »Schwarzgeld« letztlich alles um Reichtum und Armut, monetärer und gesellschaftlicher Natur. Denn Geld verdirbt nun einmal den Charakter und nirgendwo scheint dies deutlicher spürbar als im mondänen Montevista im sonnigen Kalifornien. Gut, dass der absolut unbestechliche Privatdetektiv Lew Archer da ist, so einen Mann braucht es, wenn mehr Schein als Sein die Menschen dirigiert. … mehr erfahren

Gary Victor – Schweinezeiten

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»Schweinezeiten« ist ein Kriminalroman, den ich in dieser Art auch noch nicht gelesen habe. Genau deshalb schätze ich kleine Verlage als so wertvoll, da man dort immer wieder diese Raritäten entdecken, leider aber auch genauso oft übersehen kann. Da hilft nur ein gutes literarisches Netzwerk, das solche Empfehlungen weiterträgt. … mehr erfahren

Norbert Sahrhage – Der Mordfall Franziska Spiegel

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Im November 1944 meldet der NSDAP-Ortsgruppenleiter und Lehrer der örtlichen Schule, Konrad Felschmann, einer im Ort stationierten Einheit der Waffen-SS, dass in seinem „Hoheitsgebiet noch eine Jüdin lebt“. Nur einen Tag später wird Franziska Spiegel von drei Männern in SS-Uniformen abgeholt, zwei von ihnen bringen die Frau in ein nahegelegenes Waldstück und erschießen sie. … mehr erfahren

Joe R. Lansdale – Die Wälder am Fluss

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Auch wenn ich streng genommen von anderen Romanen dieses Autors schon stärker beeindruckt war, weil sie mir unkonventioneller erschienen, ist »Die Wälder am Fluss« doch wieder ein großartiger Roman des texanischen Autors Joe R. Lansdale. Einer, der die erzählerische Stärke des Schriftstellers erneut hervorhebt. … mehr erfahren