Jack Trevor Story – Immer Ärger mit Harry

Im Wald von Sparrowswick Heath ist mächtig was los. Abie, ein vierjähriger und entschlossener Junge, durchstreift gerade mit seiner Spielzeugflinte das Unterholz, als plötzlich Schüsse und Stimmengewirr durch den friedlichen Nachmittag brechen. Wenig später stößt Abie auf einen Mann, der auf dem Waldboden liegt und in den Himmel starrt. Er blutet aus einer Wunde am Kopf und lässt ansonsten sämtliche Vitalzeichen vermissen. Offenbar ist dieser Mann tot. Abie beschließt, sich lieber auf den Heimweg zu machen.

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Kriminell Gelesenes im April 20.18

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In seiner Gast-Kolumne »Kriminell Gelesenes« schreibt der Berliner Thriller-Autor Martin Krist hier regelmäßig über seine aktuelle Lektüre. Und auch am Ende dieses Monats zieht er Bilanz.

Was war im April sein Lieblingsbuch – oder welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?

Dieses Mal mit: Garry Disher – Leiser Tod

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Anita Nair – Gewaltkette

cover anita nair gewaltkette

Ha, was für ein großartiger Kriminalroman! »Gewaltkette« erzählt eine Geschichte, die mich begeistert ob ihrer kriminalliterarischen Feinheiten, die mich bedrückt ob ihrer inhaltlichen Thematik, die mir stellenweise einen Kloß in den Hals und eine Wut in den Bauch legte, mich aber immer wieder frohlocken ließ, weil hier genial geplottet wurde, die Figuren lebendig gezeichnet und sehr nahbare Alltagsmomente kreiiert wurden.

Und ein weiterer Beweis dafür ist, wie großartig das Genre Kriminalliteratur ist und was es kann und was es nicht ist.

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Miss Marples Krimitipp im April 20.18

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In ihrer Gast-Kolumne »Miss Marples Krimitipps« schreibt die Berliner Buchhändlerin Cornelia Hüppe einmal im Monat ihre aktuellen Krimi-Empfehlungen nieder, erzählt, welche Autoren sie begeistert, welche Geschichten sie fasziniert haben.

Dieses Mal mit: Katrine Engberg und »Krokodilwächter«

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Katrine Engberg – Krokodilwächter

Ich hätte ihn furchtbar gern gemocht, aber am Ende blieb bei mir nur das »furchtbar« übrig. Nun. Macht aber nichts. Gemessen an den zahlreichen positiven Stimmen, die zu »Krokodilwächter« durch das Netz wandern, scheint der Bestseller aus Dänemark auch hierzulande Anklang zu finden, was mich in diesem Fall vor allem für den Diogenes Verlag freut.

Dessen stilsichere Ader war übrigens auch der Grund, warum ich »Krokodilwächter« lesen wollte. Das und ein grundsätzliches Interesse an Debütromanen. Der Klappentext selbst klingt nämlich eigentlich gar nicht sooo sexy, tauchen doch einige kriminalliterarische Klischees darin auf.

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Estelle Surbranche – So kam die Nacht

Koks über Board. Das ist wirklich schlecht gelaufen für zwei Drogenkuriere, die mit ihrem Schnellboot eine weitere Ladung nach Spanien bringen sollten und von der Küstenwache überrascht wurden. Die gut verschnürten Päckchen mit reinstem Kokain mussten sie rasch im Meer versenken. Ein herber Verlust für ihren Auftraggeber, einen serbischen Warlord.

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