Berlin Beat | Volker Heise – Außer Kontrolle

Was für ein Roman! Für mich war er eine ganz besondere Freude aufgrund seiner Individualität, denn wie oft bin ich beim Lesen auf der Suche nach einem neuen Klang, einem anderen Rhythmus, bitte mehr als nur der übliche Satzbau, mehr als nur Wort auf Wort.

Das habe ich hier gefunden. »Außer Kontrolle« holt mich ab mit seinem Stil, mit seinem Gefühl für den eigenen Beat aus Worten und Bildern. Sein Autor Volker Heise beweist sich dabei auch als vielmehr als ein bloßer, guter Erzähler. Man erkennt den geübten Beobachter und erlebt einen grandiosen Beschreiber.

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Gott sei Dank, nun ist’s vorbei, mit der Übeltäterei!

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Ich hinke mal wieder hinterher. Da wollte ich den Oktober mit französischer Kriminalliteratur verbringen und habe doch kaum einen der Titel, die ich gelesen habe, hier besprochen. Einige Beiträge zum Thema gab es zwar, aber alles in allem hatte ich mir das anders vorgestellt, mit der Zeit und dem Schreiben. Und auch dem Lesen. Tja, aber so ist das. Fazit für mich, keine Themenmonate mehr. Höchstens Themenwochen. Mich einen Monat lang an eine Leseliste halten, nicht meine Baustelle. Wieder etwas dazugelernt.

Trotzdem war ja der Zuspruch und das Interesse in den Kommentaren relativ groß, als ich meinen ambitionierten Stapel französischer Spannungsliteratur hier vorgestellt hatte. Deshalb meine ich, ich schulde euch doch einen kleinen Rückblick, ein kleines Fazit. Kommt jetzt. … mehr erfahren

Lieblingsbücher deutschsprachiger Autoren und Autorinnen

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Ich melde mich heute aus dem Urlaub zurück und das mit einem Beitrag, der inhaltlich mal ein klein wenig anders ist. Zwar sind die Backlist-Beiträge kein Novum, aber diese Liste habe ich mal ohne Überschlafen frei von der Leserbrust weg geschrieben. Im Urlaub überkam mich der Wunsch, mal ein bisschen spontaner zu bloggen, kürzer, mehr Freestyle, weniger nachdenken (hat bei den Besprechungen, die ich seitdem geschrieben und vorbereitet habe nicht geklappt und ist ja eigentlich auch blöd, weniger nachdenken, das führt ja auch zu nix), na eben etwas leichter zu bloggen und dafür war diese Liste heute ein willkommener Anlass. … mehr erfahren

Max Annas – Illegal

Wenn ich am Ende eines Romans das Gefühl habe, dass er für mich nicht funktioniert hat, sitze ich meist relativ lange gedanklich über diesen Umstand. Gerade bei Titeln, die relevante Themen behandeln, eine Aussage haben, etwas mitteilen wollen, da hinterfrage ich diesen Eindruck eine ganze Weile.

»Illegal« von Max Annas ist so ein Titel. Er ist politisch, er ist gesellschaftskritisch, er hat eine Botschaft. Und er hat für mich nicht funktioniert. Während ich das zunächst sehr lange und intensiv mit mir selbst diskutiert habe, bin ich schlussendlich zu der einfachen Lösung gekommen: Es ist eben einfach manchmal so. Manche Romane zünden bei mir eben einfach nicht. Trotz starkem Thema, trotz wichtiger Botschaft, nicht jedes Buch kann jeden Leser erreichen. … mehr erfahren

Max Annas – Die Mauer

Thriller Die Mauer Max Annas Rowohlt Verlag

Südlich des Äquators beginnt der Sommer am 21. Dezember. Pi mal Daumen mal Fensterkreuz, das mit dem exakten Datum ist so eine Sache, die hier aber nichts zu eben jener tut. Ausgehend vom Sommerbeginn im Dezember bedeutet dieser Umstand aber, dass der Februar auf der Südhalbkugel in etwa unserem August entspricht. Da ist es für gewöhnlich einfach nur heiß und das letzte, was man sich an so einem Tag wünscht, ist auf einer Landstraße mit seinem Auto liegenzubleiben.

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