Mon Bataclan

Diese Graphic Novel muss zunächst einmal genauer eingeordnet werden. »Bataclan: Wie ich überlebte« ist vielmehr eine »graphic short story«. Die gezeichnete Sequenz selbst umfasst 15 Seiten, das Buch komplettieren dann rund 26 Seiten Textfragmente. Das nur zur Orientierung vorneweg, da ich beim Kauf des Bandes mit einem größeren Zeichenanteil gerechnet hätte. Dies soll keine inhaltliche Kritik darstellen, maximal eine an der Präsentation des Buches auf der Verlagswebsite. Aber auch das ist nach der Lektüre letztlich zweitrangig.

Bei den Terroranschlägen vom 13. November 2015 starben in dem Pariser Club »Bataclan«* zahlreiche Menschen, hunderte wurden verletzt. Der Grafiker Fred Dewilde gehört zu den Überlebenden. In diesem Buch verarbeitet er nun, wie er die Nacht, in der Bewaffnete ein Konzert stürmten und Menschen erschossen, erlebte, überlebte und wie er danach weiterlebte. Es ist eine grafische und im späteren Verlauf auch textliche Aufarbeitung eines traumatischen Ereignisses.

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Gott sei Dank, nun ist’s vorbei, mit der Übeltäterei!

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Ich hinke mal wieder hinterher. Da wollte ich den Oktober mit französischer Kriminalliteratur verbringen und habe doch kaum einen der Titel, die ich gelesen habe, hier besprochen. Einige Beiträge zum Thema gab es zwar, aber alles in allem hatte ich mir das anders vorgestellt, mit der Zeit und dem Schreiben. Und auch dem Lesen. Tja, aber so ist das. Fazit für mich, keine Themenmonate mehr. Höchstens Themenwochen. Mich einen Monat lang an eine Leseliste halten, nicht meine Baustelle. Wieder etwas dazugelernt.

Trotzdem war ja der Zuspruch und das Interesse in den Kommentaren relativ groß, als ich meinen ambitionierten Stapel französischer Spannungsliteratur hier vorgestellt hatte. Deshalb meine ich, ich schulde euch doch einen kleinen Rückblick, ein kleines Fazit. Kommt jetzt. … mehr erfahren