Alan Moore/David Lloyd – V wie Vendetta

Einigen, vielen oder gar den meisten dürfte »V wie Vendetta« durch seine gleichnamige Verfilmung aus dem Jahr 2005 ein Begriff sein. Natalie Portman mit kahlgeschorenem Schädel und der verrückt-poetische Terrorist mit der Guy-Fawkes-Maske sind mir seinerzeit lange im Gedächtnis geblieben. Die Comicvorlage von Alan Moore und David Lloyd kannte ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht, was ich dann aber alsbald änderte.

Für das Blog-Spezial »Dystopische Literatur« war es mir ein inneres Freudenfest, diesen Comic nun auch auf den Blog zu holen. Denn er ist sowohl für das Genre der Anti-Utopien als auch für die Sparte der anspruchsvollen Comicliteratur ein kleines Meisterwerk. Ein Meilenstein, eine komplexe und dicht erzählte Geschichte, die durchaus ihresgleichen sucht.

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Neil Gaiman – Sandman #1: Präludien und Notturni

Er ist der Herr der Träume, er heißt Dream, Morpheus, er ist der Sandmann. Im Jahre 1916 wird er gefangen genommen, beschworen von einem Magier, der eigentlich den Tod bannen wollte. Stattdessen erwischt er den kleinen Bruder, den Gebieter über das Traumreich. Der Magier hält Dream Jahrzehnt um Jahrzehnt in einer Kristallkugel fest. Hinter Glas gesperrt und seiner Insignien beraubt, kann er nur ausharren, bis einer seiner Wächter nachlässig wird.

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Ed Brubaker, Sean Phillips und Elizabeth Breitweiser – Kill or be killed #1

»Kill or be killed« startet mit einer Eröffnungssequenz, in der sich ein vermummter Mann quer durch ein Hochhaus ballert, während er nebenbei aus dem Off über die Übel der Welt schimpft. Böse Konzerne, Terroristen, Rassismus in den Polizeibehörden, psychopathische Regierungschefs, kurzum die Welt ist schlecht, alles hoffnungslos und keiner macht etwas. Außer er, Dylan, er tötet böse Menschen. Heureka.

Jetzt ist aber nicht alles Edelmut was glänzt und so tötet Dylan erstmal vor allem aus einem Grund: Um nicht selbst zu sterben. Und da wird es spannend.

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Tim Seeley und Mike Norton – Revival #1

tim seeley mike norton revival unter freunden cross cult rezension

Sie nennen sie die »Erweckten«. An einem Tag Anfang Januar erwachen in dem kleinen Städtchen Wausau in Wisconsin die soeben Verstorbenen wieder zum Leben. Das ist einerseits unheimlich, denn das gehört so nicht zum Plan. Gleichzeitig ist es aber auch erfreulich, wenn man gerade in großer Trauer einen nahestehenden Menschen verloren hat. Und in letzer Konsequenz ist es vor allem eines, nämlich tragisch und zwar auf ganz vielen Ebenen. … mehr erfahren