
♫ »Yo-ho-ho und ‘ne Buddel voll Rum!« ♫

♫ »Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Es war so finster und auch so bitter kalt.
Sie kamen an ein Häuschen …« ♫

Es gibt Vorfälle, die sind per se verdächtig. Ein Autounfall zum Beispiel, bei dem die Bremsspuren fehlen. Technische Mängel lagen nicht vor, das Fahrzeug wurde nicht manipuliert. Trotzdem raste es ungebremst erst auf einen Betonpoller, brach dann durch die Leitplanke und prallte schlussendlich in eine Baumgruppe und brannte aus. Vater, Mutter und zwei Kinder, die ganze Familie in einem Wagen, ausgelöscht fast auf einen Streich. Erweiterter Suizid wird dem Fahrer des Unfallwagens unterstellt. Der ist ja tot, kann dazu also nichts sagen.

Das Subgenre des Psychothrillers trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Es ist das Spiel mit der Wahrnehmung, das die Spannung erzeugt. Der Leser bleibt in der Regel lange Zeit im Unklaren darüber, was real ist und was nicht. Die Hauptfigur steckt in einem schweren Konflikt und es geschehen seltsame Dinge, die sich erstmal nicht zufriedenstellend erklären lassen. Bis sich zum Ende hin (vielleicht) alles aufklärt. Des Rätsels Lösung! Was ist Wahn, was ist Wirklichkeit?

Südlich des Äquators beginnt der Sommer am 21. Dezember. Pi mal Daumen mal Fensterkreuz, das mit dem exakten Datum ist so eine Sache, die hier aber nichts zu eben jener tut. Ausgehend vom Sommerbeginn im Dezember bedeutet dieser Umstand aber, dass der Februar auf der Südhalbkugel in etwa unserem August entspricht. Da ist es für gewöhnlich einfach nur heiß und das letzte, was man sich an so einem Tag wünscht, ist auf einer Landstraße mit seinem Auto liegenzubleiben.