Antonio Ortuño – Madrid, Mexiko

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Meine Leseeindrücke zu »Madrid, Mexiko« von Antonio Ortuño festzuhalten, fällt mir ähnlich schwer wie schon bei seinem Vorgängerroman »Die Verbrannten«. Da ich mich aber bis heute darüber ärgere, dass ich zu diesem harten und unbequemen, schonungslosen und unerbittlichen, großartigen und sprachgewaltigen Roman um die Situation zentralamerikanischer Flüchtlinge in Mexiko keine Besprechung geschrieben habe, obwohl ich diesen Roman ständig und aufdringlich empfehlen möchte, will ich nun wenigstens versuchen, zu »Madrid, Mexiko« ein paar Worte für den Blog zu finden. … mehr erfahren

Ross Macdonald – Schwarzgeld

Geld allein macht nicht glücklich, seine Abwesenheit bereitet bisweilen aber auch Probleme. Und so dreht sich in Ross Macdonalds »Schwarzgeld« letztlich alles um Reichtum und Armut, monetärer und gesellschaftlicher Natur. Denn Geld verdirbt nun einmal den Charakter und nirgendwo scheint dies deutlicher spürbar als im mondänen Montevista im sonnigen Kalifornien. Gut, dass der absolut unbestechliche Privatdetektiv Lew Archer da ist, so einen Mann braucht es, wenn mehr Schein als Sein die Menschen dirigiert. … mehr erfahren

Gary Victor – Schweinezeiten

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»Schweinezeiten« ist ein Kriminalroman, den ich in dieser Art auch noch nicht gelesen habe. Genau deshalb schätze ich kleine Verlage als so wertvoll, da man dort immer wieder diese Raritäten entdecken, leider aber auch genauso oft übersehen kann. Da hilft nur ein gutes literarisches Netzwerk, das solche Empfehlungen weiterträgt. … mehr erfahren

Tim Seeley und Mike Norton – Revival #1

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Sie nennen sie die »Erweckten«. An einem Tag Anfang Januar erwachen in dem kleinen Städtchen Wausau in Wisconsin die soeben Verstorbenen wieder zum Leben. Das ist einerseits unheimlich, denn das gehört so nicht zum Plan. Gleichzeitig ist es aber auch erfreulich, wenn man gerade in großer Trauer einen nahestehenden Menschen verloren hat. Und in letzer Konsequenz ist es vor allem eines, nämlich tragisch und zwar auf ganz vielen Ebenen. … mehr erfahren

Joe Ide – IQ

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Joe Ide hat mit »IQ« einen Thriller vorgelegt, der gut unterhält, gut funktioniert und zu großen Teilen wirklich Spaß macht. Der Roman ist das Debüt des als Drehbuchautor arbeitenden Ides und spielt in Los Angeles, seiner Heimat. Und diese zwei Komponenten, die Erfahrungen als Drehbuchautor und als Kind dieser Stadt L.A., die fließen in diesen Roman ein und machen für mich die Stärke dieses Thrillers aus. … mehr erfahren