Jérôme Leroy – Der Block

»Der Block« ist eine Lektüre, die sich von vielem abhebt, was ich in diesem Jahr an politischer Auseinandersetzung in der aktuellen Kriminalliteratur gelesen habe. Der Roman des französischen Autors Jérôme Leroy ist sowohl in seinem Erzählen als auch in seiner inhaltlichen Herangehensweise ungewöhnlich und bemerkenswert.

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Ein Monat mit … französischer Spannungsliteratur

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In diesem Jahr ist Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Das nehme ich zum Anlass, mich näher mit französischer Spannungsliteratur zu beschäftigen. Denn so richtig viele französische Kriminalromane habe ich noch nicht gelesen. Mal hier und da vereinzelt einen, aber so wirklich aufmerksam habe ich das nie verfolgt. Dabei bietet Frankreich eine enorme Auswahl und viele berühmte Namen.

Den Oktober verbringe ich also mit Autoren wie Léo Malet, Jean-Patrick Manchette, Dominique Manotti, Estelle Surbranche und noch einigen mehr. Meine Lektüreauswahl möchte ich in diesem Beitrag hier kurz vorstellen. Nicht dabei sind übrigens eine Handvoll Comics, die selbstverständlich auch zu so einem Schwerpunkt gehören, lasst euch da einfach überraschen. … mehr erfahren

Verlagsschau im Oktober 20.17

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Jeden Monat erscheinen reihenweise interessante Bücher. Für die Verlagsschau sichte ich grob die Novitäten und stelle eine Auswahl an Titeln zusammen, die mir beim Durchblättern der Verlagsprogramme aufgefallen sind und vielversprechend erscheinen. Und ich erzähle kurz, warum.

Los geht es, hier ist meine Auswahl für den Oktober, in dem mal wieder Zeit für die Frankfurter Buchmesse ist. Ehrengast in diesem Jahr ist Frankreich, was ich zum Anlass nehmen werde, mich in diesem Monat ein bisschen näher mit französischer Spannungsliteratur zu beschäftigen. Dazu dann in einem anderem Beitrag mehr. Hier aber erstmal ganz ohne Landesfilter Neuerscheinungen im Oktober, die ich mir auf meine Leseliste gesetzt habe:
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Kriminell Gelesenes im September 20.17

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In seiner Gast-Kolumne »Kriminell Gelesenes« stellt der Berliner Autor Martin Krist hier regelmäßig zum Monatsende seine aktuellen Lieblingsbücher vor – oder Bücher, die er lieber nicht gelesen hätte.

Auch am Ende dieses Monats zieht er Bilanz. Was war im September sein Lieblingsbuch – oder welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?

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Kerstin Ehmer – Der weiße Affe

Ganz im Ernst, solange es noch Menschen gibt, die solche Romane schreiben und Verlage, die sie verlegen, ist meine kleine Welt einfach mal kurz in Ordnung.

»Der weiße Affe« von Kerstin Ehmer erzählt einen Kriminalfall vor der Kulisse Berlins in den 1920er Jahren. Und das auf eine Art, die thematisch und sprachlich so reich und ansehnlich gerät, dass der Roman zu einer Perle in diesem Krimijahr wird.

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Jeff VanderMeer – Borne

Holla die Waldfee. »Borne« zu lesen, glich einem Kraftakt. Der Roman hat meinen Kopf zum Schwirren gebracht, meine Gedankenkraft herausgefordert. Sich die Dinge vorzustellen, die Autor Jeff VanderMeer entwirft, das war gleichzeitig aufregend und anstrengend, das alles zu imaginieren, was dort geschrieben gesteht, eine Herausforderung.

Die Geschichte von »Borne« spielt vor einer post-apokalyptischen Kulisse, eine nahe Zukunft, in einer zerstörten Stadt, in einer zerstörten Welt. Den Niedergang haben die Menschen selbst zu verantworten. Kriege, Seuchen, steigender Meeresspiegel, Flüchtlingsströme, zerfallende Staaten und schließlich der Zusammenbruch von allem. Dazu die schleichende Ausbreitung von Biotech. Lebende Organismen, modifizierte Lebewesen, manipulierte Lebensformen, die schließlich unkontrollierbar wurden, sich verselbstständigten und der Welt ein neues Gesicht gaben.

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