D.B. Blettenberg – Falken jagen

Mit dem dritten Band in eine Reihe einzusteigen, fühlt sich für den kleinen Neurotiker in mir normalerweise nicht richtig an. Da fehlt doch etwas, denke ich mir dann.

Es funktioniert aber erstaunlich hervorragend, wenn der erste Band dieser Reihe bereits 1988 (»Farang«) erschienen ist und der zweite 2003 (»Berlin Fidschitown«). Ein beruhigender Abstand von jeweils 15 Jahren.

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Verlagsschau im September 20.18

Jeden Monat erscheinen reihenweise interessante Bücher. Für die Verlagsschau sichte ich grob die Novitäten und stelle eine Auswahl an Titeln zusammen, die mir beim Durchblättern der Verlagsprogramme aufgefallen sind und vielversprechend erscheinen. Und ich erzähle kurz, warum.

Der September hat zwei Neuheiten von mir sehr geschätzten Schriftstellenden am Start (Simone Buchholz und Jérôme Leroy) und dazu einige weitere vielversprechende Titel, auf die ich mich sehr freue. Und da das Wetter nun endlich auch wieder Pullover und lange Hosen zulässt und ich mich damit kleidungstechnisch wieder in meiner Komfortzone befinde, ist es umso vergnüglicher, dass auch die Lektüreaussichten für die kommenden Wochen derart großartig sind.

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Greg Rucka und Nicola Scott – Black Magick 2

»Black Magick« geht in die zweite Runde und das, das muss man gleich einmal festhalten, mit einem grandios starken Cover der Künstlerin Jenny Frison, deren Arbeiten das Auge auch schon bei »Wonder Woman«- oder »Revival«-Titelbildern entzückt haben.

Aber heute geht es ja um »Black Magick«. Die Comic-Reihe von Greg Rucka und Nicola Scott um Detective Rowan Black bekommt mit »Das Erwachen. Buch 2« seinen zweiten Band in deutscher Übersetzung und führt damit die Geschichte in ihrem Mix aus urbaner Fantasy und Crime-Drama fort.

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Martin Keune – Black Bottom

Noch ganz überrascht schaue ich gerade immer wieder auf »Black Bottom», der hier neben mir liegt. Überrascht nicht aus einer Überheblichkeit heraus, weil ich es dem Roman nicht zugetraut hätte gut zu sein, sondern weil ich die Facette so mag, die er ins Spiel bringt.

Seinen etwas raueren, nackteren Stil, ein eigentlich sehr cleaner und geradliniger Kriminalroman, der dicht dran bleibt an seinen Themen und der sich bei seinem Zeitsprung ins Jahr 1930 nicht in Nostalgie verliert.

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Kriminell Gelesenes im August 20.18

In seiner Gast-Kolumne »Kriminell Gelesenes« schreibt der Berliner Thriller-Autor Martin Krist hier auf dem Blog regelmäßig über seine aktuelle Lektüre. Und auch am Ende dieses Monats zieht er Bilanz. Was war sein Lieblingsbuch – oder welches Buch hätte er lieber nicht gelesen?

Dieses Mal unter der Lupe: Brian Panowich – Bull Mountain Burning

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Frank Heller – Die Diagnosen des Dr. Zimmertür

Lauter interessante literarische Fundstücke im Moment und so aus dieses hier: »Die Diagnosen des Dr. Zimmertür« von Frank Heller. Erstmals 1927 in deutscher Übersetzung erschienen, ein Jahr zuvor im Original, sind die Kriminalgeschichten von dem schwedischen Autor gleich aus mehreren Gründen ein spannendes Lektüreobjekt.

Denn da wäre nicht nur der Reiz der vergangenen Zeit und ein possierlicher Hobbydetektiv, sondern auch die Geschichte des Autors selbst, die ich relativ amüsiert im Anhang des Buches gefunden habe.

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