Masako Togawa – Der Hauptschlüssel

Japan in den späten 1950er Jahren. Ein Frauenwohnheim in Tokio soll versetzt werden, um geplanten Straßenerweiterungsplänen nicht länger im Weg zu sein. Besser als ein Abriss, finden die Bewohnerinnen und stimmen den Bauarbeiten zu.

Und während das Freilegen der Fundamente des Gebäudes noch ein rein physischer Vorgang ist, beginnt bei einigen Bewohnerinnen aber auch auf psychischer Ebene der Putz zu bröckeln und Geheimnisse werden wie von einer verborgenen Macht gelenkt ans Tageslicht befördert. Oder vielmehr gezerrt. Als würden im Hintergrund unsichtbare Strippen gezogen. Ein Marionettenspiel. Ein fabelhafter Roman.

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Qiu Xiaolong – Tod einer roten Heldin

So, also, mein erster Roman für unser Ostasien-Spezial und zugleich auch meine erste Besprechung seit sehr langer Zeit, verzeiht mir deshalb hier und da ein Ringen um Worte oder ungelenke Formulierungen. Gut möglich bis sehr wahrscheinlich, dass ich etwas Rost angesetzt habe.

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Reblogged | Chan Ho-Kei – Das Auge von Hongkong

So, na denn man Tau! Los geht es mit den Beiträgen zu unserem Blog-Spezial und wir starten mit China, heute gibt es dazu bei Christina die erste Besprechung.

»Das Auge von Hongkong« von Chan Ho-Kei macht den Anfang, ein besonderer Roman, der nicht nur damit auffällt, seine sechs novellenartigen Geschichten rund um die Fälle des klugen Kommissars Kwan Chun-dok chronologisch rückwärts zu erzählen, sondern dabei auch rund 45 Jahre der spannenden und wechselhaften Geschichte Hongkongs mitzutragen.

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Das Blog-Spezial »Kriminalliteratur aus Ostasien« gemeinsam mit »Die dunklen Felle«

Ein neues Themen-Spezial für den Blog anzukündigen, ist immer eine coole Sache. Und da dieser Beitrag genau diese Funktion erfüllt, ist die Freude heute zugegeben verdammt groß.

Denn es geht hier in den nächsten vier Wochen komplett um »Kriminalliteratur aus Ostasien«, ein Blog-Spezial, das ich wieder gemeinsam mit meiner sehr großartigen Krimibloggerkollegin Christina von »Die dunklen Felle« angehe, was jedes Mal ein Fest ist. … mehr erfahren

De Profundis

Hier war es in den vergangenen Monaten so ruhig wie noch nie, und das hat mir gar nicht so richtig geschmeckt, hatte aber seine Gründe, von denen die meisten auf dem Blog nichts verloren haben, höchstens vielleicht das Fernstudium, bei dem ich im Sommersemester eine Menge Stoff vom Wintersemester nachzuholen hatte und so führte eines zum anderen und alles letztlich zu der Pause hier auf dem Blog. … mehr erfahren