Don Winslow – Corruption

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Statt der satten Zufriedenheit, die sich nach der Lektüre der früheren Werke Don Winslows regelmäßig bei mir einstellte, verursachen seine jüngeren Veröffentlichungen immer öfter eine sich schon ins Frustierte neigende Ernüchterung. Und ich stellte mir einmal mehr die – rein rhetorische – Frage, wann zum Geier Don Winslow eigentlich so einfallslos geworden ist.

Das klingt furchtbar respektlos und der zur Höflichkeit erzogene Teil meiner Selbst möchte diese Formulierung eigentlich auch direkt wieder streichen. Aber nix da. Wenn man einmal die Bausteine, aus denen »Corruption« besteht, auf ihre Subtanz untersucht, bekommt jeder Statiker schwitzige Hände und diese unangenehme Gänsehaut auf dem Kopf.

 

Beim Winslow nichts Neues

Denn »Corruption«, der neueste Roman des us-amerikanischen Autors Don Winslow, ist letztlich nicht mehr als ein, sicher sehr aufwendig zusammengesuchtes, Mosaik aus den Versatzstücken aller großen (und kleinen) Cop-, Großstadt- und Korruptionsstorys der vergangenen Jahrzehnte. Für mich gab es beim Lesen zwar unfassbar viele Bilder im Kopf. Aber nicht eines davon hat Don Winslow mit seinen Worten kreiert.

Es waren Erinnerungen aus Serien-Meilensteinen wie (Achtung, wieder Zeit für einen Kniefall.) »The Wire« oder »Die Sopranos«. Gefolgt von einer Reihe an großartigen und weniger großartigen Filmen zu diesem Thema (u.a. »Copland«, »Bad Lieutenant«, »Serpico«, »Rampart«, »Training Day«, »Das Gesetz der Ehre«).

Was ich »Corruption« vorwerfe, ist nicht, eine Remininszenz an diese Stoffe zu sein, denn das ist er genaugenommen nicht einmal, dazu erhebt er sich selbst zu sehr auf eine gar unangenehme Weise, aber was ich dem Roman tatsächlich übel nehme, ist, dass er mir rein gar nichts Neues zu erzählen hat. Und das nicht einmal auf die Inhalte bezogen, sondern auf deren Wiedergabe. Das hat man so oder anders und zumeist besser schon diverse Mal gelesen und gesehen, die Entscheidungen, die Entschuldigungen, die Argumente und Gegenargumente, die Monologe und Dialoge, das ist das, was man dann gerne auch mal »uninspiriert« nennt.

 

We Don’t Need Another Hero

Don Winslow hat in den vergangenen 25 Jahren Romane geschrieben, bei denen man ehrfurchtsvoll die Ohren anlegt. Ich wiederhole nur andere Rezensenten, wenn ich, um nur einen Bruchteil zu nennen, auf Titel wie »Tage der Toten« oder »Zeit des Zorns« verweise, die Don Winslow zu einem gefeierten Vertreter amerikanischer Thrillerliteratur gemacht haben. Umso verdrießlicher der Umstand, dass von seinem Stil, den ich kürzlich in der Besprechung zu »Zeit des Zorns« noch als »heißen Scheiß« bezeichnen konnte, nur das übrig geblieben ist, was sich auf 541 Seiten als Geschwafel präsentiert.

Geschwafel, unendlich viel Pathos, sehr viel Brustkorbgetrommel (fangt bloß nicht an über das Frauenbild in diesem Roman nachzudenken, aus der Gänsehaut am Kopf wird eisiger, konservativer Schüttelfrost), das bleibt, wenn ich dieses Buch zuklappe. Und das ist wirklich wenig. Wenig für einen Don Winslow. Aber auch wenig für jeden anderen Autor.

 

Go For Gold

Denn die Themen, die »Corruption« anbietet, sind eigentlich Gold. Es geht – wäre man bei dem Titel nie darauf gekommen, deshalb wurde aus dem englischen Original »The Force«, das so viel bedeutungsschwangerer gewesen wäre, aber zu subtil, viel zu subtil – um Korruption, es geht um Cops, um Drogen, um Bandenkriminalität, Polizeigewalt, Rassismus. Es geht um Macht, vor allem um Macht, und um Gier, um Geld, um Politik, das alles vor der Kulisse New York Citys, ja meine Güte, das sind Zutaten zur Sensation prädestiniert (Sorry, ASP, musste hier einfach klauen.).

Und während der Einstieg noch dynamisch und energisch gerät, nimmt die Spannung bald rapide ab, die Handlung wird vorhersehbar, wiederholt sich in ihren Aussagen, bekommt dann später zwar noch einmal Fahrt, nur um dann aber mit Karacho im Banalen und Bekannten zu verwässern.

 

Ich bin der König der Welt

Viel zu bereitwillig lässt Don Winslow seine Figuren alle Klischees bedienen, die sich in diesem Kontext anbieten. Sein Protagonist Denny Malone gehört zu einer Elite-Einheit des New Yorker Police Department, einer spezieller Taskforce – die »Force« aus dem Originalbuchtitel – die auszog, in Nord Manhattan Drogen, Mord und Bandenkriminalität zu bekämpfen. Dabei wird der Roman nicht müde zu betonen, dass Denny Malone und seine Jungs die Besten der Besten, die Härtesten der Härtesten sind. Alles XXl und so american.

Seine Truppe besteht aus hochdekorierten Profis, die es irgendwann nicht mehr so genau nehmen mit den Gesetzen. Die sich schmieren lassen, mal etwas einstecken, mal weggucken, oder auch mal etwas sehen, das gar nicht da war. Je nach Situation, je nach Ermessen. Im Roman folgt der Leser dann quasi dem Scheitern des Denny Malone, begleitet den Hero-Cop zu seinem Zero-Point, und ja, das ist genauso spannend wie dieses Wortspiel.

 

Follow The Money

Don Winslow zeichnet hier das Bild einer durch und durch verlogenen und auf allen Eben korrupten Stadtverwaltung. Im Zentrum der Story die Polizeibehörde mit all ihren Einrichtungen und dann in immer weiteren Kreisen quer durch alle Instanzen. Richter, Stadträte, Bundesbeamte, jeder ist käuflich, jeder manipuliert und ist manipulierbar, jeder ist auf seinen Vorteil bedacht. Entscheidungen werden aus politischem Kalkül getroffen. Meist in Büros hoch über der Stadt, die Menschen weit unten auf den Straßen interessieren nicht.

Das ist allerdings keine Erkenntnis, für die man diesem Roman auf die Schulter klopfen könnte. Auch nicht für seine flachen Charaktere. Ich vermisse den Pfiff, den die Romane Don Winslows hatten, die noch bis vor 7-8 Jahren erschienen sind. »Corruption« ist ein Sammelsurium von Plattitüden.

Fazit: Und die Moral von der Geschicht‘: Lügen, liebe Kinder, lohnt sich, oder eben nicht. Für das Lesen von »Corruption« gilt dasselbe.


In Zahlen: Stil: 3/5 | Idee: 4/5 | Umsetzung: 1/5 | Figuren: 1/5 | Plot-Entwicklung: 2/5 | Tempo: 3/5 | Tiefe: 2/5 | Komplexität: 1/5 | Lesespaß: 1/5

 


© Droemer Knaur Verlag
Don Winslow – Corruption

Originalausgabe »The Force« (2017)

übersetzt aus dem Amerikanischen von Chris Hirte

Juni 2017 bei Droemer

Hardcover | 544 Seiten | 22,99 EUR

Genre: Thriller

Reihe: Einzelband (hoffentlich)

Schauplatz: New York City

 

 


Das »Corruption«-Triple bei WortGestalt:

Martin Krists Krimikritik»Sein neuer Roman ist kein Totalreinfall, aber zu alter Form hat er leider auch noch nicht zurückgefunden.«

Miss Marples Krimitipps»Corruption« ist für mich einer der spannendsten und lesenswerten Romane des Jahres 2017.«

 

6 Kommentare zu “Don Winslow – Corruption

  • 20. Juli 2017 at 23:01
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    Bei Don Winslow denkt man eigentlich immer, man wäre auf der sicheren Seite, wenn man das neue Buch kauft. Das ist doch bestimmt ein Treffer – bei den guten Geschichten, die der schon rausgehauen hat (mein persönlicher Favorit ist immer noch Frankie Machine), aber ich muss zugeben, dass ich das neue Buch gesehen habe und auch auf meinem Blog erwähnt habe, aber ich hab noch überhaupt keine Lust verspürt, mir das Buch zuzulegen, um es zu lesen.
    Witzig finde ich, dass Euer Triple ja quasi einen Querschnitt an Meinungen anzeigt. Von wirklich gut bis geht gar nicht – und man muss leider sagen, dass bei Winslows letzten Titeln dieses Gefälle auch zu beobachten war.
    Schon komisch… eigentlich kann er es ja. Was wohl die sinkende Qualität begründet? Druck vom Verlag? Finanzielles? Sich im Ruhm sonnen und denken, ich krieg ja eh alles verkauft?
    Oder hat man einfach irgendwann mal alles gelesen und kann sich kaum mehr überraschen lassen? Zu hohe Erwartungen? Hach….
    Na… ich geh denne mal los uns und hol mir lieber das Buch von Lisa Sandlin… Krimiautorinnen wollte ich ja eh mehr lesen…
    So, genug philosophiert für heute…
    LG, Christina

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    • 20. Juli 2017 at 23:32
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      Ja, der Querschnitt ist toll und rein zufällig, und das fand ich richtig klasse, so zeigt sich, wie unterschiedlich Lektüre wahrgenommen wird.

      Es ging ja mit „Vergeltung“ schon los, dass das irgendwie so inhaltsloser, seltsam patriotisch und unangenehm militärisch aufgemotzter Kram war. Dann „Missing“, auch ganz schön flach, wenn auch wenigstens noch launig und temporeich zu lesen, „Germany“ habe ich dann tatsächlich abgebrochen und jetzt „Corruption“. Hm. Ich weiß nicht. Ich erwarte nicht, dass ein Autor Meilenstein um Meilenstein vorlegt, das wäre Humbuk. Aber hier ist ja doch einfach der Wertverlust da, das war zuletzt meist so ein Blockbuster-Quark, der immer einfallsloser erzählt wurde. Und das ist dann schon frustrierend. Über Gründe dafür kann man nur spekulieren, was ich eigentlich nicht gerne mache. Aber scheinbar nimmt Don Winslow selbst das auch anders war, ich habe vor ein paar Tagen ein Interview gelesen, das war ganz interessant, das verlinke ich dir hier morgen mal!

      Und viele Leser/Kritiker fanden „Corruption“ super, insofern scheint er ja sein Publikum doch anzusprechen. Die andere Hälfte bleibt weiter skeptisch. 🙂

      An einer zu hohen Erwartungshaltung lag es bei mir nicht, denke ich, ich habe speziell von diesem Roman nicht allzu viel erwartet, dafür haben die jüngeren Veröffentlichungen gesorgt. 😉

      Da denke ich lieber mit Freude an unserer Leserunde zu „London Undercover“ zurück. 😀

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  • 21. Juli 2017 at 15:47
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    Du hast natürlich recht, spekulieren ist mühselig, aber manchmal frage ich mich schon, wie die Entscheidungsprozesse bei Autoren und/oder Verlagen so ablaufen.
    Na, egal, nur ist es sehr schade, denn man weiß ja, es könnte besser sein. Klar, nicht jedes Mal ein Spitzentitel, aber schon bedenkenswert, wenn die besten Titel der letzten Neuerscheinungen eigentlich Neuauflagen seiner Erstlinge sind… so wie eben London Undercover. Ich gebe allerdings zu, auch hier sträube ich mich, die fünf Teile komplett zu machen, da ja auch sehr viele negative Meinungen darüber kursieren. Letztendlich wird nur helfen, mir eine eigene Meinung zu bilden, aber um solche Werke hervorzuholen fehlt mir momentan die Lust und Laune.

    Und ich weiß, das gehört jetzt eigentlich nicht hier her und ich will Dir das auch keineswegs unterstellen, aber mir geht es zumindest so, dass ich mir ab und an wünsche wieder wie früher zu lesen, vor meinem Blog. Ganz unbedarft, ohne mir darüber Gedanken zu machen.
    Denn ich habe schon Erwartungen an meine Bücher – ich erwarte mehr als früher (jetzt nicht auf Winslow speziell bezogen, sondern allgemein). Krimis mit Schema abz und flachen Charakteren will ich nicht, ich will keine Regionalkrimis oder Psychothriller oder gar „nur“ Krimi, soll ja schon mit politischem oder sozialkritischem Hintergrund sein oder noir/hardboiled/o.ä. – unglücklicherweise will ich die meisten Krimis, die in den Regalen der Buchhandlungen hier in der Gegend sind, nicht haben. Aber irgendwer muss diese Bücher doch kaufen. Und so denke ich mir, mit meinem kleinen Köpfchen, dass mich die Bloggerei dahingehend verdorben hat, dass ich einfache und immer gleiche Konstellationen nicht mehr lesen kann. Oder höchstens nur noch ganz selten und zwischendurch mal.
    Ich seh schon, ich bin wieder beim philosophieren angelangt… ich lass das jetzt.

    P.S.: Gemeinsame Krimileserunde finde ich immer noch eine tolle Idee, auch wenn es das letzte Mal irgendwie schwierig war. Vielleicht ja irgendwann mal wieder – lass uns das im Auge behalten, wir zwei alleine haben das ja auch schon öfters sehr gut hinbekommen. 🙂

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    • 21. Juli 2017 at 16:20
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      Nein, ich finde das Philosphieren ganz wunderbar! Und ja, ich verstehe deinen Gedankengang. Manchmal (aber nur sehr kurz und nie ernsthaft) würde ich auch gerne mal wieder ganz unbedarft lesen, das aber eher im Hinblick auf das Rezensieren, also eben wie in den Zeiten vor dem Blog, für mich, wie Du sagst, ohne sich groß Gedanken zu machen. Auch wenn ich mir im Leben nicht vorstellen kann, ohne diesen Blog zu sein. 😀 Aber deshalb bespreche ich auch nicht jedes Buch, was mich wiederum auch oft ärgert, weil ich sie gerne ins Licht der (kleinen) Öffentlichkeit ziehen möchte. Und dann fast ein schlechtes Gewissen entwickel, weil ich gerade diesen oder jenen Titel hier nicht vorgestellt, mit anderen Lesern geteilt habe und es doch so gerne wollte. In diesem Zusammenhang, ja, manchmal wünsche ich mir auch, wieder so wie früher zu lesen.

      Aber, worauf ich hinauswollte, dieser Wunsch rührt aus den Situationen, in denen es darum geht, über ein gelesenes Buch zu schreiben. Was den Anspruch angeht, denke ich, hoffe ich, bin ich zuversichtlich, dass ich mich auch ohne den Blog weiterentwickelt hätte und heute auch ohne den Blog höhere Ansprüche an Bücher hätte als noch vor 5 Jahren. Also die Krimis nach Schema X mit den immer gleichen Bausteinen, Konstellationen, die mich inzwischen nicht mehr reizen, ich bin mir sicher, sie würden mich auch ohne mein Dasein als Bloggerin nicht mehr reizen. Ohne Frage hat das Bloggen dazu beigetragen, dass ich mich intensiver mit Kriminalliteratur auseinandersetze, mehr Kontext sehe, mehr Entwicklungen wahrnehme, etc., aber mein persönlicher Anspruch an Literatur, der sich in den letzten Jahren natürlich weiterentwickelt hat, hätte das doch hoffentlich auch getan, wenn ich nicht bloggen würde. Als Mensch entwickelt man sich weiter, in der Regel wachsen da auch die Ansprüche an Literatur, an Musik, an Filme. Oder?

      Denn auch ohne den Blog hätte ich den letzten Jahren einen Großteil der Krimis gelesen, die ich gelesen habe. Vermutlich sogar ein paar mehr, weil ich mehr Zeit zum Lesen gehabt hätte. 😉 Die sind es, die die Ansprüche verändert haben, das denke ich schon. Und das ist toll, es gibt so viele Stimmen da draußen, so viele Arten, Geschichten erzählt zu bekommen, dass ich immer noch jeden Tag voller Freude und Neugier auf all die Bücher schaue, die mich noch erwarten. Auch wenn ich die Vorschauen immer kritischer durchgehe, mich inzwischen meist weniger als 30 % der Titel interessieren, früher waren es sicher 60 %, so sind es immer noch genügend neue Bücher, von der Backlist ganz zu schweigen. Ja, ich erwarte auch wie Du mehr als früher von einem Buch. Aber das ist gut. Wir haben uns weiterentwickelt, yay! Und man entwickelt auch Vorlieben, die sich aber auch wieder ändern können. Also wer weiß, worauf wir in 15 Jahren abfahren. Lass uns das mal checken! 😉

      Für gemeinsame Krimileserunden bin ich auch immer zu haben, und ja, auch zu zweit mit dir war das immer ein Fest, das wir von mir spätestens im Herbst dringend wiederholen sollten! 😀

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      • 24. Juli 2017 at 17:14
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        Ich finde es auch gut, dass wir uns weiterentwickelt haben und will das gar nicht verteufeln, aber manchmal vermisse ich einfach ein wenig die Unbeschwertheit, die Leichtigkeit, mit der ich früher gelesen habe.
        Ich habe in letzter Zeit recht viel neben dem Blog gelesen, also nichts besonders politisches, nichts literarisches, wenn auch natürlich nicht Schema X, sondern schon Bücher, die es auch so in mein Regal geschaffft haben und hab darüber einfach nicht gebloggt und bin damit grade recht zufrieden. Bei mir hat es ganz klar etwas mit der verfügbaren Zeit und Konzentration zu tun, aber ich war sehr positiv überrascht. Ich vermisse zwar das Feedback, welches durch viele Beiträge folgt und bei wenigen Beiträgen auch wenig (oder weniger) ist, aber ich bin äußerst glücklich, dass die noch nicht geschriebenen Rezensionen mich nicht „drücken“.
        Es ist also für mich gerade ein zweischneidiges Schwert und vielleicht trauere ich deshalb dieser Unbeschwertheit gerade ein wenig mehr hinterher als sonst.
        Aber nichtsdestotrotz erwarte ich – wenn ich mich wieder ein wenig besser konzentrieren kann – wieder gewohnt hohe Qualität, komplizierte und komplexe Handlungen, politische und sozialkritische Kontexte und literatischen Hochgenuss.
        Hach, das ist ja das schöne als Leser – wir können da ganz individuell sein.

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