Reblogged | Lisa McInerney – Glorreiche Ketzereien

Heute gibt es bei Christina den zweiten Beitrag unseres Blog-Spezials zur irischen und nordirischen Kriminalliteratur. Lisa McInerneys »Glorreiche Ketzereien« sind an der Reihe, ein wirklich toller Roman, den ich zu lesen auch bereits das Vergnügen hatte und mich daher Christinas positiven Worten nur anschließen kann. … mehr erfahren

Lisa McInerney – Glorreiche Ketzereien

Lisa McInerney hätte auch nur die Geschichte von Ryan erzählen können. Dem Jungen aus der Sozialbausiedlung in Cork, wobei die Sozialbausiedlung hier immerhin aus kleinen Reihenhäuschen besteht und keine einwohnerstarke Plattenbausiedlung à la Berlin-Gropiusstadt ist. Und ein Klavier hatte dort, bis der Vater es verkaufte, auch Platz. Das hätte es in der Gropiusstadt auch nicht gegeben. Aber dennoch, es sind bescheidene Verhältnisse. Zudem die Mutter verstorben, der Vater ein Trinker, 5 jüngere Geschwister.

Ryan ist 15, als der Roman beginnt, gerade mit seiner ersten großen Liebe Karine auf dem Weg zum ersten gemeinsamen Koitus. Dann ist er 16, sein Vater schlägt ihn, er dealt, wird mit Koks erwischt. Ryan wird 17, 18, 19, er wird Knacki, Dealer, DJ und Player. Und ist eigentlich am Ende doch nur der nette Junge, der schon mit 21 alles hätte anders machen können.

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