Verlagsschau im Februar 20.17

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Jeden Monat erscheinen reihenweise interessante Bücher. Für die Verlagsschau sichte ich grob die Novitäten und stelle eine Auswahl an Titeln zusammen, die mir beim Durchblättern der Verlagsprogramme aufgefallen sind und vielversprechend erscheinen. Und ich erzähle kurz, warum. Los geht es, hier ist meine Auswahl für den Monat Februar und in diesem kommt es dicke.

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cover das fest der finsternis ulf torreck heyne verlag
© Heyne Verlag

Ulf Torreck – Fest der Finsternis

Klappentext: Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos. Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …

erscheint am 13.02.2017 bei Heyne | EUR 14,99

Mein Kommentar: Der Autor des Hardboiled-Krimis »Kanakenblues« (veröffentlicht unter dem Pseudonym David Gray im Pendragon Verlag) legt nun mit einem historischen Thriller aus dem Paris des frühen 19. Jahrhunderts nach. Und da empfinde ich sowohl den Schauplatz als auch den zeitlichen Rahmen als Argument. Außerdem liegt dem Roman eine sehr intensive Recherchezeit zugrunde, was ahnen lässt, dass Authentizität dem Autor ein Anliegen war. Ein weiteres, gutes Argument.

 

 

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© Pendragon Verlag

Andreas Kollender – Von allen guten Geistern

Klappentext: Im Sommer 1864 verkaufte ein Mann Zwangsjacken. Es war heiß auf dem Marktplatz am Heiligengeistfeld vor den Toren Hamburgs. Die Menschen bestaunten seine seltsame Ware. Der Mann kam aus der Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg. Er war kein Patient. Er war der Leiter. Am Abend des Tages lachte der Mann Fanny Nielsen an und sagte, es sei keine einzige Jacke übrig geblieben. Nicht eine. Er habe den Zwang verkauft. Fanny Nielsen, einer Schauspielerin, gefiel diese Formulierung. Sie legte dem Mann eine Hand auf den Unterarm. Bald darauf kam es zu einem Unglück.

erscheint am 08.02.2017 bei Pendragon | EUR 17,00

Mein Kommentar: Auch wenn ich keine spezielle Vorliebe für Themen rund um die Psychiatrie hege, interessiert mich dieser Roman, der sich auf dokumentar-fiktionale Art der Geschichte des Psychiaters Ludwig Meyer nährt. Zum einen habe ich es bisher versäumt, den hochgelobten Roman »Kolbe« von Andreas Kollender zu lesen und bin sehr neugierig auf den Autor. Zum anderen finde ich den zeitgeschichtlichen Aspekt sehr spannend und verspreche mir einen vielschichtigen Roman zu dem Thema.

 

 

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© Suhrkamp Verlag

Adrian McKinty – Rain Dogs

Klappentext: Die Journalistin Lily Bigelow wird im Hof von Carrickfergus Castle, wo sie sich allem Anschein nach über Nacht hat einschließen lassen, tot aufgefunden. Selbstmord, glaubt man, aber ein paar Dinge geben Sean Duffy zu denken, und er weigert sich, es dabei zu belassen. Duffy findet heraus, dass Bigelow an einer verheerenden Enthüllung in Sachen Korruption und Amtsmissbrauch innerhalb der höchsten Regierungskreise Großbritanniens und darüber hinaus gearbeitet hat. Und so sieht er sich mit zwei schwerwiegenden Problemen konfrontiert: Wer hat Lily Bigelow umgebracht? Und was wollte er oder sie damit vertuschen?

erscheint am 06.02.2017 bei Suhrkamp | EUR 14,95

Mein Kommentar: Ein neuer Kriminalroman aus der Sean-Duffy-Reihe steht an, kaum möglich, dies nicht auf die Liste interessanter Neuerscheinungen zu setzen. Ein ganz junger Klassiker ist die Reihe um den katholischen Bullen in Nordirland und mit »Rain Dogs« erscheint nun Band Nummer 5. Mich haben bisher vor allem die Atmosphäre und das Setting in dieser Reihe begeistert. Und Detective Sean Duffy ist halt eine coole Socke. Als Rahmen für seine Kriminalfälle den Nordirland-Konflikt in den 80er Jahren zu wählen, ist ein spannendes Alleinstellungsmerkmal.

 

 

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© Suhrkamp Verlag

Matteo Strukul – Mila

Klappentext: Norditalien im Würgegriff des organisierten Verbrechens. Nichts und niemand scheint der lokalen Triade und der mit ihr verfeindeten Mafia etwas anhaben zu können. Bis auf einmal und wie aus dem Nichts diese junge Frau mit den roten Dreadlocks und dem Schwert in der Hand auftaucht. Ein ebenso schöner wie gnadenloser Racheengel. Seither kann sich kein Gangster und kein Mafioso mehr sicher wähnen, der Tod lauert plötzlich überall. Wer aber ist diese Mila, was treibt sie an? Niemand weiß es, nur so viel ist sicher: Sie ist nicht nur eine schier unbesiegbare Kampfmaschine, sie ist auch clever. Sehr clever sogar. Aber wenn sich Triade und Mafia zusammentun, dann könnte es ziemlich eng werden – selbst für Mila …

erscheint am 06.02.2017 bei Pendragon | EUR 8,99

Mein Kommentar: Hach ja, hier passt so vieles, dass es fast zu schön ist, um wahr zu sein. Norditalien, die Mafia, eine junge Frau mit Dreadlocks und Schwert, das klingt alles so schön pulpig und trashig und überhaupt. Auch Suhrkamp schreibt auf seiner Homepage: »Aufregender Neo-Pulp, schnell, actionhaltig, ironisch, überraschend, intelligent, robust, bunt und grimmig. Pop-Culture, wie sie sein soll.« Ich freue mich mal verhalten und hoffe, dass das Lesen so viel Spaß macht wie das Entdecken dieses Titels im Programm.

 

 

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© Unionsverlag

Vicente Alfonso – Die Tränen von San Lorenzo

Klappentext: Torréon, die Stadt in Mexiko, ist im Ausnahmezustand. In einer Bar geschieht ein Mord und der Verdacht fällt auf die Ayala-Zwillinge. Auf beide, denn Remo von Rómulo zu unterscheiden, ist schwierig. Was keiner ahnt: Zwilling zu sein, ist eine Qual. Vor allem, wenn sie identisch scheinen, aber höchst unterschiedlich sind. Rómulo verschwindet und Remo begibt sich in therapeutische Behandlung. Er wirkt verschlossen, doch die bohrenden Fragen des Analytikers bringen ihn zum Reden. Blufft er nur, um sich reinzuwaschen, wie alle Welt glaubt? Warum ist der Bruder, Rómulo, verschwunden, und wer steckt hinter dem Mord an ihrer Mutter? Warum ist ihr Grab leer? Der Therapeut glaubt an Remo und geht auf Spurensuche. Zeitgleich untersucht ein Journalist das Verschwinden der geheimnisvollen, heiligen Niña – hat sie etwas mit den Brüdern zu tun? Und dann ist da noch ein hoher Politiker, der in der Angelegenheit gerne ein Wörtchen mitreden möchte. Dieser virtuose Kriminalroman erzählt seine Geschichte wie ein Puzzlespiel. Die Suche nach der Wahrheit ist verzwickt. Irgendwo verbirgt sie sich, und sie hat bekanntlich viele Gesichter. Erst recht in einem Land, das mit dem Tod auf vertrautem Fuße steht.

erscheint am 20.02.2017 im Unionsverlag | EUR 20,00

Mein Kommentar: Der recht ausführliche Verlagstext brauchte eigentlich nur zwei Stichworte, um mich zu überzeugen: Mexiko und virtuos. Auf der Homepage des Unionsverlags gibt es einen Auszug aus einem Interview mit dem Autor Vicente Alfonso nachzulesen, in dem er sagt, sein Roman habe die Struktur eines Kriminalromans, drehe sich im Grunde aber eigentlich um die Frage, was ein Individuum ausmache. Und auf die Idee zu diesem Roman sei er gekommen, weil es in der organisierten Kriminalität seit Jahrzehnten weit verbreitet sei, Zwillinge als Killer zu engagieren, da dies Ermittlungen und Prozesse erschwere. Und da muss ich sagen, das ist doch der Stoff, aus dem gute Kriminalromane sind!

 

 

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© Droemer Verlag

Steve Hamilton – Das zweite Leben des Nick Mason

Klappentext: Nick Mason, der Held des Thrillers, war immer ein sauberer Gangster – soweit das in seinem Gewerbe möglich ist. Bis einer seiner Kumpels einen verdeckten Ermittler erschoss. Nick hielt sich an den Ehrenkodex, verriet seinen Komplizen nicht und ging in den Bau. Totschlag, Mindeststrafe: 25 Jahre. Im Gefängnis wird Darius Cole, der Pate von Chicago, auf ihn aufmerksam und macht ihm ein verlockendes Angebot: Nick soll Coles Mann für besondere Aufgaben werden, sein Ausputzer – und dafür wird er ihn raushauen. Und so ist Nick nach fünf Jahren wieder draußen. Eigentlich könnte er jetzt sein Leben in Freiheit genießen. Wenn da nicht dieses Handy wäre, das man ihm bei der Rückkehr nach Chicago überreicht hat. Wann wird es das erste Mal klingeln?

erscheint am 01.03.2017 bei Droemer | EUR 14,99

Mein Kommentar: Hier muss ich direkt vorwegschicken, dass sich erneut der Veröffentlichtungstermin geändert hat. War der Thriller ursprünglich bereits im letzten Jahr vom Verlag angekündigt und dann kommentarlos von der Website entfernt worden, hat sich nun kurzfristig wieder der Termin verschoben, von Februar auf März 2017. Nun lasse ich ihn aber in dieser Vorschau und hoffe, dass dann Anfang März endlich und tatsächlich »Das zweite Leben des Nick Mason« erscheinen wird.

 

 

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© Knaur Verlag

Oliver Ménard – Das Hospital

Klappentext: Als eine Wasserleiche ohne Lippen in der Spree gefunden wird, folgt die Journalistin Christine Lenève der Spur des Mörders. Ihre Recherche führt sie in die Gesellschaft der Superreichen und ihres Handlangers, genannt »der Eismann«. Vor Publikum inszeniert der Unbekannte seine Morde. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Luxusvillen und ein verfallenes Hospital kommt es zur Konfrontation zwischen Christine und dem Killer. Zwischen den beiden beginnt ein knallhartes Psychospiel – doch der Eismann hat einen Plan …

erscheint am 01.02.2017 bei Knaur | EUR 9,99

Mein Kommentar: Im Herbst 2015 erschien mit »Federspiel« der erste Thriller um die Journalistin Christine Lenève, eine Figur, die ich sehr gut leiden und lesen konnte. Nun folgt der zweite Band von Autor Oliver Ménard und ich freue mich ehrlich darauf, hoffe auf einen schönen Pageturner und feine Thriller-Unterhaltung!

 

 

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© Atlantik Verlag

Alessandro Baricco – Ohne Blut

Klappentext: Auf einem einsamen Bauernhof übt eine Gruppe von Männern grausame Rache. Sie töten einen Mann, der im Krieg Schreckliches getan hat. Wie nebenbei erwischt es auch den Sohn, nur die Tochter überlebt. Zwar wird die kleine Nina von einem der Mörder entdeckt, doch er verrät sie nicht. Jahrzehnte später steht sie wieder vor ihm. Der Mann fürchtet, dass ihn sein Schicksal nun einholen wird, denn die Mittäter von damals starben allesamt eines unnatürlichen Todes. Oder gibt es eine Chance, den Bann aus Rache und Tod zu durchbrechen?

erscheint am 17.02.2017 im Atlantik Verlag | EUR 10,00

Mein Kommentar: Dieses schmale Büchlein von gerade einmal 112 Seiten verspricht interessant zu werden. Ich habe bisher noch keinen Roman des italienischen Autors gelesen, bekannt wurde er mit Werken wie »Seide« und »Novecento«, die mich inhaltlich allerdings nicht weiter tangieren. Hier konnte, augenfällig, der Plot meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und ich bin gespannt darauf, eine für mich neue Stimme zu lesen.

 

 

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© Goldmann Verlag

Oscar de Muriel – Die Schatten von Edinburgh

Klappentext: Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren …

erscheint am 20.02.2017 bei Goldmann | EUR 9,99

Mein Kommentar: Dieser Kriminalroman liegt in seiner englischen Ausgabe (The Strings Of Murder) schon sehr lange ungelesen in meinem Regal. Nun erscheint er in deutscher Übersetzung. Zugegeben, die englische Fassung kommt optisch deutlich imposanter daher, wie man *hier klicken* sehen kann und in selbiger erscheint im April bereits der dritte Band. Hierzulande beschert uns nun der Goldmann Verlag die Übersetzung des ersten Bandes der Reihe um Frey und McGray, die im ausgehenden 19. Jahrhundert in Schottland spielt. Hurray!

 

 

cover ein elefant für inspector chopra vaseem khan ullstein verlag
© Ullstein Verlag

Vaseem Khan – Ein Elefant für Inspector Chopra

Klappentext: Am Tag seiner Pensionierung stolpert Inspector Chopra gleich über zwei mysteriöse Ereignisse: Das erste ist der rätselhafte Fall eines ertrunkenen Jungen, dessen Tod niemanden zu kümmern scheint. Die zweite Überraschung ist ein Babyelefant. Chopra nimmt sich beider an. Ohne seine Polizeimarke, dafür aber mit tatkräftiger Unterstützung von Elefantenbaby Ganesha, sucht er jeden Winkel Mumbais nach dem Mörder des Jungen ab. Er muss bald feststellen, dass sowohl an seinem Fall als auch an seinem neuen Schützling mehr dran ist, als es auf den ersten Blick scheint.

erscheint am 10.02.2017 bei Ullstein | EUR 9,99

Mein Kommentar: Und noch eine vermutlich kurzweilige Lektüre im Februar, die es mir in der Programmvorschau irgendwie angetan hat. Der Wunsch nach Abwechslung ist bei mir scheinbar gerade sehr groß, ein unterhaltsamer Kriminalroman kommt da gerade recht. Der Autor Vaseem Khan wurde in London geboren, arbeitete 9 Jahre in Indien als Unternehmensberater und ist seit 2006 am University College London in der Abteilung Sicherheits- und Kriminalwissenschaften tätig. Soweit die Infos, ich bin auf die Geschichte gespannt.

 

 

Puh, das war also die erste, bunte Hälfte der Verlagsschau, nun noch in Kurzform vier weitere erwähnenswerte Veröffentlichungen im Februar:

 

verlagsschau februar 2017 weitere veroeffentlichungen

Von Rosa Ribas und Sabine Hofmann erscheint am 17.02. im Rowohlt Verlag die Taschenbuchausgabe von »Die große Kälte«, der zweite Barcelona-Krimi um die Journalistin Ana Martí, der im Spanien der Franco-Zeit spielt. Der Vorgänger »Das Flüstern der Stadt« ist ebenfalls bei Rowohlt erschienen.

Ein Klassiker, und verfilmt unter dem Titel »Die neun Pforten« den meisten ein Begriff: »Der Club Dumas« von Arturo Pérez-Reverte wurde wieder aufgelegt und erscheint am 06.02. im Insel Verlag. Der Roman erzählt die Geschichte des Bücherjägers Corso, der bei seinen aktuellen Aufträgen in gefährliche Situationen gerät und einem großen Geheimnis auf die Spur kommt.

Im Hause Pendragon geht es weiter mit der Dave-Robicheaux-Reihe von James Lee Burke. Am 03.02. erscheint bei Pendragon Band Nummer 13, »Straße der Gewalt«.

Und dann wäre da noch »Das Haus der Stufen« von Barbara Vine, das am 22.02. bei Diogenes erscheint. Die Autorin dürfte vielen Lesern unter dem Namen Ruth Rendell ebenfalls bekannt sein, die mehrfach ausgezeichnete britische (Kriminal-)Schriftstellerin verstarb 2015. Hier schreibt sie über die Beziehung von Elisabeth und Bell, es sind die 60er Jahre in einem Londoner Vorort und Bell, so Elisabeth, ist »eine der größten Lügnerinnen der Welt«.

 

Damit wäre dann die Verlagsschau für den Februar beendet. Ein wahrlich voller Monat und sicherlich sind mir wieder einige interessante Titel durchgerutscht, daher erzählt mir gerne in den Kommentaren, welche Crime & Thrill-Titel bei euch in diesem Monat auf der Liste stehen! Bis dahin, frohes Lesen alle miteinander!

17 Kommentare zu “Verlagsschau im Februar 20.17

  • 1. Februar 2017 at 19:45
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    Wow, was für eine üppige Auswahl, von denen ich mir natürlich auch schon welche vorgemerkt habe. Torreck, McKinty, Hamilton und Burke sind gesetzt. Und dann schleiche ich noch (virtuell) um ein Buch herum, bei dem ich noch unschlüssig bin: „Arnold Schwarzenegger, Privatdetektiv“ von Wolfgang Pollanz im Milena Verlag.

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    • 2. Februar 2017 at 8:25
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      Jetzt hast Du mich neugierig gemacht, der Titel sagte mir erstmal gar nichts, aber der Verlag ist ja für außergewöhnliche Romane bekannt. Und wow, das klingt … interessant! Kann verstehen, dass du die Lektüre zumindest in Erwägung ziehst. Ich muss mal Ende des Monats bei Miss Marple die Augen aufhalten, ob sie von dem Titel gehört hat. 🙂

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  • 3. Februar 2017 at 10:33
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    Bei „Mila“ ging mir grad ähnliches durch den Kopf. Fast zu gut!

    Oliver Ménard ist bisher komplett an mir vorbeigegangen *mmmh* Dann werd ich mir wohl mal den Auftakt näher anschauen. (Find ja, dass sich der Droemer Knaur verlag in letzter Zeit echt Mühe mit den Covern gibt. Erst bei Fantasy und nun auch im Crime-Bereich. Oft sah es da ja so nach 0815 aus und es gab nur einzelne Burner – vllt neuer Designer?! :P)

    Ach und der pflichtbewusste Fan Seufzer Adriaaaan McKiiinty :3
    Möcht hier auch mal in seine andere Reihe reinschauen. Überleg, ob ich die auf englisch starte *grübel* denn die andere ist mit Bd 5 schon zu weit fortgeschritten um zu wechseln.

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    • 3. Februar 2017 at 10:37
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      edit: Glaub ich muss mal wieder enn Suhrkamp-Pendragon-Monat machen. Die beiden Verlage kommen in letzter Zeit viel zu kurz bei mir, dabei haben sie so tolle Bücher!

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      • 3. Februar 2017 at 20:32
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        Ja, von der anderen Reihe (Trilogie?) steht bei mir auch schon der erste Band bereit, würde ich dieses Jahr auch gerne noch reinschauen.

        Pendragon- und Suhrkamp-Monat klingt gut und würde sich definitiv lohnen. Wäre ja glatt dabei! Vielleicht nach der Messe im April? 😉

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        • 5. Februar 2017 at 23:48
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          Das könnte man ins Auge fassen :3
          Bin dabei!

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            • 7. Februar 2017 at 15:16
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              Uh, spannende Idee! Ich kann grad nicht so weit im voraus planen, aber wenn es soweit ist und ihr nix dagegen habt, würde ich da spontan mit einsteigen.

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                • 15. Februar 2017 at 21:15
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                  Hm, gerade erst entdeckt… warum ich hab ich den Kommentar nicht in meinem WordPress gesehen??? Egal – klasse Sache, gebt mir Bescheid, wenn’s losgeht!

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  • 3. Februar 2017 at 22:33
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    „Der Club Dumas“ ist mir auch ins Auge gesprungen. Da ich aber auch gelegentlich gerne ein fremdsprachiges Buch lese, habe ich mal nach dem spanischen Originial gesucht und war dann ganz verwirrt bezüglich der Seitenzahlen: Auf Deutsch sind es 464 Seiten, auf Spanisch nur 250! Woher kommen die zusätzlichen 214 Seiten; ich meine, die Übersetzung ist fast doppel so lang wie das Original? Da war jemand aber extrem ausschweifend. O.o Damit ist für mich die Entscheidung gefallen: entweder auf Spanisch oder gar nicht, denn ich habe stark die Befürchtung, dass die Übersetzung keine Meisterleistung sein wird.

    Lieben Gruß und viel Spaß mit der Menge an Büchern im Februar!
    Sandra

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    • 5. Februar 2017 at 14:29
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      Das kann aber auch am Satzspiegel liegen. Ich kenne keine spanischen Taschenbücher, aber wenn ich mir angucke, wie eng und klein und gedrungen manch englisches Taschenbuch gesetzt ist, da spart man schon ein paar Seiten. Und wenn dieses hier dann im Umkehrschluss vielleicht noch großzügig mit dem Platz war? Und vermutlich braucht es im Deutschen mehr Wörter um das ausdrücken, was die spanische Sprache in wenigen Worten rüberbringt?

      Aber sehr cool, dass du im spanischen Original lesen kannst, das finde ich genial und bewundernswert! Ich mag die Sprache total gern und würde sie irgendwann gerne einfach so für mich nochmal lernen. 🙂

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      • 5. Februar 2017 at 21:00
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        Ja, da hast du Recht. Ich habe gerade mal in die spanischen Taschenbücher geschaut und bis auf eins sind sie nicht eng geschrieben. Wie es bei diesem jetzt speziell ist, weiß ich natürlich nicht. Gibt ja auch auf Deutsch z.T. große Unterschiede. Finde aber trotzdem den Unterschied riesig.
        Bei den englischen Büchern gebe ich dir total Recht, da sind die fast alle, an die ich mich erinnern kann, echt eng und klein gedruckt. Mag ich ja nicht so gerne.

        Ich hatte Glück bei der Sprache, da ich nach meinem Umzug nach Bonn viele Muttersprachler kennengelernt habe und oft üben konnte. Leider ist da auch der Kontakt weggebrochen und meine zwei besten Freunde sind auch weggezogen… von daher ist es im Moment mau mit der Übung und ich überlege noch wie ich das kompensieren kann, damit ich es nicht wieder verlerne. Vor allem das aktive. Das geht so schnell! 🙁

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        • 6. Februar 2017 at 14:49
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          Ja, das stimmt, 200 Seiten mehr sind schon eine Hausnummer! Interessante Sache das mit der Sprache! 😉

          Ich hatte in der Berufsschule leider nur wenige Monate Spanisch und von Muttersprachlern akustisch zu lernen ist schon fast nicht zu toppen! Aber du hast recht, es geht wirklich schnell, dass Erlerntes wieder in Vergessenheit gerät, wenn man es nicht regelmäig nutzt. 🙁

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  • 7. Februar 2017 at 15:17
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    Deinem Kommentar zu „Von allen guten Geistern“ schließe ich mich komplett an. Es hört sich sehr interessant an, mal sehen, ob es auch so sein wird. Und auch ich misse „Kolbe“ noch in meiner Leseliste – leider!

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    • 8. Februar 2017 at 16:52
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      Dann starten wir bei Herrn Kollender also beide mit den guten Geistern, ja? Sehr schön, und vielleicht ja dann auch noch „Kolbe“ in diesem Jahr! 😉

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      • 15. Februar 2017 at 21:16
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        Den hab ich soeben auf meine Geburtstagswunschliste geschoben – also „Kolbe“ steht mal auf dem Programm für dieses Jahr. Ich hoffe, es klappt!

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